Prepaid-Vergleich, 4.7 out of 5 based on 8 ratings
Prepaid-Vergleich für Handy und Smartphones mit den besten Prepaid-Tarifen 2012, sortiert nach den günstigsten Minuten- und SMS-Preisen – der unabhängige Prepaid-Vergleich.
Die aktuell günstigsten Prepaid-Anbieter für Telefonie in der Tabelle sind Hellomobil, winSIM und n-tv go! (Prepaid-Karte des Senders N-TV) mit 6 Cent pro Minute. Hellomobil und winSIM werden von Eteleon im O2-Netz realisiert, während n-tv go! im E-Plus-Netz stattfindet.
Der aktuell günstigste Prepaid-Anbieter für SMS in der Tabelle ist T-Mobile mit der XtraCard, wobei hier gesagt werden muss, dass sich die günstigen 5 Cent nur auf die netzinternen SMS beziehen, für alle anderen fallen 15 Cent an. Somit ist MTVMobile mit 6 Cent pro SMS in alle Netze eine gute Wahl, wofür aber vergleichsweise hohe Gesprächsminutenpreise in Kauf genommen werden müssen.
Im Gegensatz zu Mobilfunk-Vertragstarifen bedeutet das Wort Prepaid der Wortbedeutung nach »vorausbezahlt« (Englisch : (to) prepay, im Voraus bezahlen). Anders als bei einem abgeschlossenen Mobilfunkvertrag, bei dem du monatlich eine Rechnung erhältst, deren Betrag dann (nachträglich) von deinem Bankkonto eingezogen wird, hast du beim Prepaid-Handytarif alle Kosten selbst unter Kontrolle. Nur wenn du Guthaben auf deine SIM-Karte (im Voraus) auflädst, kannst du dein Handy mit dieser Prepaid-Karte nutzen, also telefonieren, SMS schreiben oder gar im Internet surfen (Daten-Internetflat).
Ein weiterer Vorteil von Prepaid: Während beim Mobilfunkvertrag in der Regel Grundgebühren anfallen, ist Prepaid immer ohne laufende Kosten für die Aktivität der SIM-Karte. Prepaid-Karten eignen sich dabei nur für vertragsfreie, SIM-lock-freie(!) Handys, Smartphones oder Tablets. Beim Kauf eines Endgeräts (Handy, Smartphone oder Tablet) solltest du darauf achten, dass es mit allen SIM-Karten betrieben werden kann und keine Netzsperre enthält.
Die Vorteile einer Prepaid-Karte im Überblick
Prepaid-Karten eignen sich für fast alle Altersgruppen. Sind Eltern für ihre Kinder auf der Suche nach einem günstigen Handytarif, fällt die Wahl häufig auf eine Prepaid-Karte, sodass gesichert werden kann, dass die Handykosten im vordefinierten Rahmen bleiben – denn nur wenn Guthaben auf die Karte aufgeladen wird, kann eine vorausbezahlte Prepaid-Karte genutzt werden. Der große Vorteil, ob bei alt oder jung, liegt bei Prepaid-Karten somit in der effektiven Kostenkontrolle.
Volle Kostenkontrolle
Keine Grundgebühr
Kein Mindestumsatz
Keine Mindestvertragslaufzeit
Einmalige Kosten für das Starterset (ggf. sogar kostenlos)
Gibt es überhaupt Nachteile bei Prepaid?
Nein, im Großen und Ganzen haben Prepaid-Tarife keine Nachteile gegenüber Vertragstarifen (Postpaid). Netzqualität und Serviceleistungen stimmen mit denen der Vertragstarife überein, die Aufladung der Prepaid-Karten erfolgt bequem per Aufladekarten mit Aufladecodes (z.B. in Supermärkten, in Tankstellen oder an Ticketautomaten des öffentlichen Personennahverkehrs). Wer jedoch ein Prepaid-Handy inklusive SIM-Karte kauft, erhält normalerweise ein Handy, das mit einem SIM-lock versehen ist. Dabei handelt es sich um eine Netzsperre des Mobilfunk-Anbieters und bedeutet, dass das Handy oder Smartphone nur mit exakt der dazugehörigen Prepaid-Karte genutzt werden kann. Entpuppt sich diese Prepaid-Karte später dann als nicht günstig genug oder verändert sich gar der damit verknüpfte Tarif, kann das Handy leider nicht mit einer anderen SIM-Karte genutzt werden und nur durch eine Zusatzgebühr (bei Tchibo mobil bspw. 49 €) entsperrt werden. Manche Prepaid-Handys weisen auch einen Netlock auf: Hierbei kann das Handy nur mit einer Prepaid-Karte aus einem Netzverbund (D1, D2, E-Plus, O2) betrieben werden. Beispiel: Ist ein Prepaid-Mobiltelefon nur für das O2-Netz (Netlock) freigegeben, können nur Karten, die dasselbe Netz nutzen, verwendet werden, in diesem Fall also Lidl Mobile, Fonic oder O2 selbst.
Die Wahl der richtigen Prepaid-Karte
Die Wahl der richtigen Prepaid-Karte mit einem billigen Handytarif ist das entscheidende Kriterium, wenn es darum geht, die Mobilfunkkosten langfristig und nachhaltig zu senken. Wer sich für einen preiswerten Handy- bzw. Smartphone-Tarif entscheidet, hat damit seine Telefonkosten im Griff – und das bedeutet eine Kontrolle über alle anfallenden mobilen Kosten. Ob Minuten-, SMS- oder Preise für die Datennutzung: Wer die Wahl der Prepaid-Karte auf seine Bedürfnisse optimal abstimmt, spart damit Monat für Monat bares Geld.
Prepaid-Vergleich schafft Transparenz
Da wie bei so vielen Angeboten auch der Prepaid-Markt nicht immer vollkommen transparent scheint und es neben den vier großen Netzbetreibern T-Mobile, Vodafone, O2 Telefonica und E-Plus zahlreiche Prepaid-Discounter gibt, lohnt ein unabhändiger Vergleich der Handytarife, um zur idealen Prepaid-Karte zu kommen. Ein übersichtlicher Prepaid-Vergleich gibt hier Aufschluss über die günstigsten Minuten- und SMS-Preise. Auch Mobilfunk-Zusatzoptionen wie Daten-Internet-Flats oder Festnetz-Flats sollten verglichen werden, da durch die mobile Smartphone-Nutzung preiswerte Paketpreise für die Webnutzung immer wichtiger werden und die Mobilfunkkonzerne dort auch bereits entsprechend kostengünstige Lösungen anbieten. Neben den laufenden Kosten sollte man auch sein Augenmerk auf Sonderleistungen wie einen Startbonus oder Startguthaben richten – 50 € und mehr sind hier keine Seltenheit. Darüber hinaus gibt es auch für iPads und iPhones, die eine Micro-SIM benötigen, gute Alternativen auf dem Prepaid-Markt. Im Micro-SIM-Vergleich findest du eine Übersicht über aktuelle Micro-SIM-Karten-Anbieter für Prepaid.
Welcher Prepaid-Tarif passt zu mir?
Welcher Prepaid-Tarif sich wirklich als am sinnvollsten herauskristallisiert, ist immer an die konkrete Nutzung gebunden und kann pauschal nicht beantwortet werden. Die Stiftung Warentest hat bspw. dafür unterschiedliche Nutzungsprofile definiert und schätzt Tarife daraufhin ein, allgemein kann man aber sagen, dass dieses Profil nur für die seltensten Fälle den größten gemeinsamen Nenner bildet. Daher ist der Handy-Tarifvergleich für Prepaid-Karten ein individueller, aber auch notwendiger Vorgang, bei dem die hochgelobten Testsieger-Tarife nicht immer die preiswerteste Alternative sind und für den man sich einmalig etwas Zeit nehmen sollte.
Prepaid-Karten immer günstiger
Seit dem Jahr 2004 drängen immer mehr sogenannte Mobilfunk-Discounter auf den deutschen Mobilfunkmarkt. Zum Vorteil der Kunden, denn seitdem sind die Minuten- und SMS-Preise deutlich gesunken. Startschuss für den Sinkflug der Minutenpreise war 2004, als Tchibo und O2 kooperierten und damit den ersten günstigen Mobilfunktarif kreierten: Der Minutenpreis lag bei 35 Cent. Was heute als stattlich gilt, war damals eine Revolution gegenüber den bestehenden Standardpreisen der großen Mobilfunk-Anbieter (T-Mobile, Vodafone & Co.).
Der nächste große Sprung nach unten wurde dann 2005 von Simyo eingeleitet (19 Cent), 2007 halbierte Fonic mit 9,9 Cent diesen Wert. Im Jahr 2011 lagen Discotel mit 7,5 Cent (unabhängig in welches Netz, Minuten- und SMS-Preis, sog. Einheitstarif) sowie 2012 n-tv go! (Prepaid-Tarif des Nachrichtensenders N-TV) mit 6 Cent/Min. (10 Cent/SMS) an der Spitze der Rangliste günstigen Prepaidkarten. Der N-TV-Tarif wurde dabei sogar von der »Stiftung Warentest« als Testsieger-Tarif für Wenigtelefonierer gekürt, wobei die Definition dieses Nutzertyps natürlich sehr abhängig von der tatsächlichen Nutzung ist.
Prepaid-Anbieter im Vergleich (2004 bis 2012)
Micro-SIM: Prepaid-Vergleich lohnt auch hier
Für iPhone oder iPad kann leider nicht mehr die normale SIM-Karte im Standardformat verwendet werden, hier ist eine Micro-SIM-Karte notwendig. Doch viele Prepaid-Anbieter können dir bereits heute auch eine Micro-SIM-Karte stellen. Tipp: Wer direkt Ausschau hält nach günstigen Micro-SIM-Karten mit Prepaid-Tarif (für Tablets wie iPad oder Smartphones wie iPhones, Samsung Galaxy & Co.), sollte direkt im Micro-SIM Prepaid-Vergleich nachschauen. Da es insgesamt – ob für SIM oder Micro-SIM – immer wieder attraktive Neukundenangebote mit Startguthaben-Paketen, Freiminuten oder sogar kostenlose Prepaid-Karten gibt, lohnt auch der tägliche Blick in die Prepaid-News.
ntv go fehlt in der Tabelle!
Tabelle wurde erneuert und ergänzt.
Bitte nehmt EDEKA mobil mit in die Tabelle auf! Danke